Der Ofenflüsterer Ralf Eimann
Der OfenflüstererRalf Eimann
Pelletpreis -Aussichten

Wir sehen es täglich - wenn etwas knapp wird, wird es teurer! Dabei zeigen die hierfür verantwortlichen keine Scham, sondern reiben sich verzückt die Hände.

Und findige Köpfe arbeiten täglich daran ihre Gewinne weiter zu optimieren. –

Öl, Gas und Strom sind die bequemsten Heizenergien für den Endverbraucher! Das werden sie bleiben, bis nichts mehr verfügbar ist. Und da man für mehr Bequemlichkeit auch bereit ist mehr zu bezahlen, werden diese Energieträger auch stets am teuersten bleiben. –

Und so lässt sich auch der Preisunterschied der unterschiedlichen Energieträger erklären !

Schon vor dreißig Jahren war die Preis-Reihenfolge Fakt: Strom, Flüssiggas, Gas, Heizöl, hochwertige Kohle, Briketts, Holz

Durch Verkaufspolitik und Subventionen, gab es die ein oder andere zeitweilige Verschiebung.

Aber die Tendenz bleibt, und zu mindest erscheint es logisch, denn wer bezahlt für einen unbequemeren Brennstoff gleichviel, oder mehr als für einen bequemeren/besseren?

So erklärt sich auch dass Holz auch in Zukunft günstiger zu haben sein wird.

Holz zu ernten, die Waldpflege, alles kostet Geld und muss von den Betreibern vorgestreckt werden. Durch die Lagerung im Wald, wird das Holz nicht besser. Je schneller es verkauft werden kann, desto geringer die Kosten, und desto höher der Gewinn. Hier liegt die Verbraucherchance! Überteuertes Holz muss nicht gekauft werden è Der Anbieter bleibt auf seinem überteuerten Holz und auf seinen Kosten sitzen, è er muss seine Preise dem Markt anpassen! - Marktwirtschaft mal positiv.

Anders als beim Öl, Gas oder Stromanbieter gibt es ungleich mehr Produzenten ! Jeder möchte/muss seine Ware verkaufen um seine Auslagen wieder hereinzuholen ! Wenn sie sich frühzeitig um ihren Brennstoff bemühen, - müssen sie ja nicht gleich kaufen. Und erscheint der Preis deutlich zu hoch, kann man Überregional und sogar international nach günstigeren Angeboten Ausschau halten.

Umweltkatastrophen wie zum Beispiel vor Jahren der Wirbelsturm Lothar, können den Markt mit Holz überschwemmen. è der Preis fällt. (Bislang hat man das noch nicht gespührt, da der Holzpreis schon lange (mangels Nachfrage) auf einem Tiefstpreisnevau war, der oft nicht mal die Betriebskosten deckte). Die Zeiten sind vorbei. Die Waldwirtschaft kann durchatmen.

Klar - auch Holz wird sicherlich weiter teurer werden. Aber das ist normal und immer im Verhältnis zu den anderen Energieträgern zu sehen. Doch dürfte der Brennholzpreis aufgrund des größeren Konkurrenzdruckes (regional, überregional, international) und dem Bequemlichkeitsunterschied , weiter deutlich unter den Öl -,Gas -, und Strompreis gehandelt werden.

Dasselbe gilt für Holzpellets.

Kohle ist fast kein Thema mehr. – Aber wer weiß ?

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